Adullam Spital: Mehr Pflegetage, mehr Betten, mehr Lohn

Das auf Akutgeriatrie und geriatrische Rehabilitation spezialisierte Adullam Spital mit seinen Standorten in Basel und in Riehen ist sehr gefragt: 2022 war eine Zunahme der Pflegetage um 30 Prozent zu verzeichnen. Angesichts steigender Zuweisungen erhöht das Adullam Spital die Bettenzahl auf 150 und beteiligt die Mitarbeitenden am Erfolg. 

In den letzten Jahren umfasste das Angebot des Adullam Spitals 110 Betten. Damit konnte die saisonal schwankende Nachfrage meist gut bewältigt werden. Nun verzeichnet die Spezialklinik für Altersmedizin und Rehabilitation eine enorme Nachfragesteigerung. Die Anzahl behandelter Akut- und Reha-Patientinnen und Patienten lag 2022 insgesamt 23 Prozent über dem Vorjahr. Wegen der etwas längeren Aufenthaltsdauer in der Rehabilitation resultierten rund 30 Prozent mehr Pflegetage als 2021.

Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat das Adullam Spital die Kapazität laufend angepasst: von 110 auf 130 im Winter 2021/22 auf nun insgesamt 150 Spitalbetten. Dass die Wartelisten dennoch nicht verschwinden, lässt sich nicht nur mit dem erhöhten Patientenaufkommen, wie es nach der Pandemie auch andere Spitäler verzeichnen, erklären: „Die komplette Umstellung auf Einzelzimmer seit Mitte 2021, als Teil unserer Qualitätsstrategie, hat sicherlich massgeblich zur Steigerung beigetragen“, so Direktor Martin Birrer. „Wir freuen uns, dass wir unseren Patientinnen und Patienten damit mehr Komfort und Sicherheit bieten können.“

Um trotz laufendem Ausbau eine konstant gute Qualität zu gewährleisten, setzt das Adullam auf seine rund 800 engagierten Mitarbeitenden und beteiligt diese am Erfolg. Neben einem Corona-Bonus erhielten 2022 alle Mitarbeitenden fünf zusätzliche Freitage. Auch konnte die Lohnsumme per Anfang 2023 um 3.3 Prozent erhöht werden.

„Wir sind froh, dass es uns trotz des ausgetrockneten Arbeitsmarktes nach wie vor gelingt, zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen. Die Kombination von wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen und gutem Arbeitsklima wissen die Mitarbeitenden zu schätzen“, berichtet Martin Birrer.

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