Vademekum 2022

Hier finden Sie die aktuellen Zahlen der Basler Privatspitäler

Leistungsdaten & Pflegetage/-nächte nach Herkunft und nach Versicherung der PatientInnen 2021 und 2022

Mit vereinten Kräften für die Patientinnen und Patienten

Die regionalen Notfallstationen wurden in diesem Winter mit einer Rekordzahl an Patientinnen und Patienten konfrontiert. Dies brachte sie an den Rand des Kollapses. Auch die Basler Privatspitäler leisten ihren Beitrag, um diese Versorgungsengpässe zu bewältigen.

Wichtige Eintrittspforte: die Notfallstation des Claraspitals

Die 24h-Notfallstation des Claraspitals ist seit langem eine wichtige Eintrittspforte für stationäre Patientinnen und Patienten: Knapp 50% aller stationären Patientinnen und Patienten treten mittlerweile über den Notfall ein. Im vergangenen Jahr und insbesondere in den letzten Monaten haben die Anfahrten des 144 um 25% und der Patientenstrom insgesamt um 18% auf 16’732 Patientinnen und Patienten zugenommen, was die Notfallstation wie auch die weiteren involvierten Abteilungen zuweilen stark belastet hat.

Häufig handelt es sich bei den Krankheitsbildern um virale und bakterielle Infektionen. Auffällig ist, dass viele der Notfallpatientinnen und -patienten sehr krank sind, was einen hohen Abklärungs- und Betreuungsaufwand bedeutet. Daneben kommen auch viele Patientinnen und Patienten mit nicht dringlichen Beschwerden auf die Notfallstation. Die Wartezeiten für diese Personen sind inzwischen häufig sehr lange, da die Behandlung nach Dringlichkeit erfolgt.

Erfreulicherweise konnten bisher soweit alle Patientinnen und Patienten aufgenommen werden, wobei sie ans Universitätsspital Basel weiterverwiesen werden, sofern das Claraspital selbst nicht über die entsprechende Fachdisziplin verfügt. Ein wichtiger Aspekt ist auch die enge Zusammenarbeit mit den nachgelagerten Institutionen, um den Abfluss der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Permanence Ortho-Notfall in der Merian Iselin Klinik

Überfüllte Notfallstationen, Sicherheitsdienste, die eingreifen müssen, um die Gemüter zu beruhigen – das sind keine schönen Schlagzeilen, die man momentan überall liest. Vielleicht muss die Notfallversorgung der Bevölkerung im Lichte der Veränderungen bei der Inanspruchnahme von notfall-medizinischen Dienstleistungen neu bedacht und reguliert werden.

Vor fünf Jahren hat die Merian Iselin Klinik ihren Permanence Ortho-Notfall (ONO) eröffnet. Damit bietet sie der Bevölkerung der Region eine spezialisierte Anlaufstelle für alle Beschwerden des Bewegungsapparates sowie mit dem Uro-Notfall bei Beschwerden im Fachbereich der Urologie.

Das niederschwellige Dienstleistungsangebot im Rahmen des Ortho-Notfalls hat sich in diesen fünf Jahren sehr erfolgreich etabliert. Dieser Beitrag zur Notfallversorgung entlastet das Gesamtsystem. Ganz viele zufriedene Patientinnen und Patienten möchten dieses Angebot nicht mehr missen. 

Adullam Spital: Flexibles Angebot stabilisiert das Versorgungssystem

Das Adullam Spital bietet den Notfallstationen des Universitätsspitals Basel und des Claraspitals die Übernahme von älteren Patientinnen und Patienten an 365 Tagen von 8 bis 22 Uhr an, sei dies zur Behandlung akuter Erkrankungen oder zur Rehabilitation nach Operationen. Wenn die Notfallstationen „überlaufen“, haben entsprechende Überweisungen Priorität. Um der stark zunehmenden Nachfrage gut zu entsprechen, hat das Adullam Spital seine Bettenkapazität in der Akutgeriatrie und der geriatrischen Rehabilitation seit Anfang 2022 um insgesamt 40 Betten erhöht und die dafür notwendigen Mitarbeitenden rekrutiert.

Akut erkrankte Betagte, die keine Intensiv- oder Überwachungsstation benötigen, können von ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt auch direkt ins Adullam Spital zugewiesen werden. Die Vermeidung des Umwegs über eine Notfallstation ist oftmals möglich und entlastet diese am wirkungsvollsten.

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Eigentlich ist das Felix Platter pleite

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Merian Iselin Klinik eröffnet ambulantes Operationszentrum